Christian Almer ist Leiter des Performance Lab von SPORT-med-GRAZ, ausgebildeter Physiotherapeut und Sportwissenschafter sowie erfahrener Ultra-Finisher und Vize-Staatsmeister im 100-km-Straßenlauf. © SPORT-med-GRAZ


Triathlet:innen und Marathonläufer:innen aufgepasst: Wer effizient, verletzungsfrei und schneller laufen will, sollte die Zeit jetzt gezielt für seine Lauftechnik nutzen. Im „Performance Lab“ von SPORT-med-GRAZ werden Technik, Bewegung und Leistung ganzheitlich analysiert – mit professioneller Begleitung durch erfahrene Trainer:innen, Sportwissenschafter:innen und Physiotherapeut:innen.

Die Wintermonate sind die ideale Phase, um an der Basis zu arbeiten. Noch bevor das Training intensiver wird, lohnt sich der Blick auf die Lauftechnik. Wer als Triathlet:in oder ambitionierte:r Läufer:in seine Bewegung ökonomisiert, holt nicht nur aus jedem Schritt mehr Leistung heraus – sondern reduziert gleichzeitig das Risiko für Überlastungen und Verletzungen.

Bewegungsanalysen sind gefragt

„Wir haben derzeit viele professionelle Läufer:innen bei uns in der Trainingsplanung und Trainingsbetreuung“, sagt Christian Almer, Leiter des Performance Lab von SPORT-med-GRAZ. Besonders stark nachgefragt sind neben der klassischen Leistungsdiagnostik die Bewegungsanalysen, denn genau darin liegt ein oft unterschätzter Schlüssel für bessere Performance. Mit einer professionellen Analyse lässt sich einerseits an Schwächen arbeiten und andererseits kann man Problematiken, die fast jeden Läufer bzw. jede Läuferin irgendwann treffen, auf den Grund gehen und gezielt daran arbeiten. Und es ist mittlerweile bekannt, dass die Profis im „Performance Lab“ besonders gut in der Technikanalyse sind.

Sportwissenschaftlich und physiotherapeutisch

Das Besondere am „Performance Lab“: Hier trifft sportwissenschaftliche Diagnostik auf physiotherapeutische Expertise und große Erfahrung im Wettkampfsport – ein entscheidender Vorteil für alle Sportler:innen, vor allem wenn die Trainingsumfänge steigen oder eben erste Symptome auftreten. „Jeder Läufer hat irgendwann eine Symptomatik und da muss man auch aus sportwissenschaftlicher und physiotherapeutischer Sicht genau hinschauen und das beurteilen können. Viele Athlet:innen kommen auf Empfehlung von Kolleg:innen zu uns – etwa, um ganz gezielt zu klären: Liegen ihre Probleme an der Technik oder an muskulären Dysbalancen?“, weiß Almer. Als ausgebildeter Physiotherapeut und Sportwissenschafter sowie durch eigene Erfahrungen und Erfolge als mehrfacher Ultra-Finisher und Vize-Staatsmeister im 100-km-Straßenlauf weiß er, wovon er spricht, und kann so perfekt analysieren und beraten.

Denn Lauftechnik ist hochkomplex: Beinachsen, Fußaufsatz, Hüftstabilität, Armarbeit und Rumpfstabilität – alles greift ineinander. Erst durch eine ganzheitliche Bewertung kann man Training und Technik sinnvoll anpassen. „Gerade bei längeren Distanzen wie einem Halbmarathon oder Marathon ist es essenziell, dass die Bewegung effizient abläuft und keine strukturellen Überlastungen entstehen“, betont Almer.

Laufworkshop & Feldtestung auf der Laufbahn

Neben individuellen Terminen bietet das Team des „Performance Lab“ im Frühjahr wieder zwei konkrete Test-Events für Läufer:innen und Triathlet:innen an:

  • 28. Februar 2026: Laufworkshop in Graz: mit Lauf-ABC und Tipps und Tricks zur Verbesserung der Laufleistung und Verletzungsprävention.
  • 26. März 2026: Feldtestung auf der Laufbahn im ASKÖ-Stadion Graz: zur präzisen Status-Bestimmung und Trainingsüberprüfung.

Die Plätze sind begrenzt, eine rasche Anmeldung über office@sport-med-graz.at wird empfohlen.

Event-Kalender: Alle wichtigen regionalen Wettbewerbe 2026 und unsere Test-Events findet ihr hier.

Lauftechnik ist eine Stellschraube mit messbarem Leistungseffekt. Wer sich, vor der intensiven Trainingsphase, professionell begleiten lässt, profitiert im gesamten Saisonverlauf. Analyse, individuelle Beratung und sportwissenschaftlich fundierte Maßnahmen machen den Unterschied – und liefern den entscheidenden Vorteil auf dem Weg zur Bestzeit. Jetzt Termin buchen!