Aller Anfang ist schwer? Stimmt nicht. Alles eine Frage der richtigen Herangehensweise. Was Sie beachten sollten, wenn Sie mit Sport beginnen wollen, erläutern die Experten von SPORT-med-GRAZ.

Schritt 1: Seine Motivation ergründen

Aus welchen Gründen wollen Sie mit Sport beginnen? Wollen Sie sich fitter fühlen? Gewicht verlieren? Oder sind Sie einfach der Meinung: „Jetzt reicht’s, ich muss wieder Sport machen“? Beim Formulieren eines Ziels ist es besser, sich auf die positiven Aspekte zu fokussieren. Also nicht: Ich „muss“ wieder mit Sport anfangen, sondern ich will mich wohler in meinem Körper fühlen.

Schritt 2: Sich einen Plan zurechtlegen

Im nächsten Schritt geht es ums Konkretisieren: Welche Sportart ist die richtige? Wie oft soll ich trainieren? In welcher Intensität? „All das ist abhängig von zahlreichen medizinischen und leistungsdiagnostischen Parametern“, weiß Sportkardiologe Doz. DDr. Manfred Wonisch, F.A.C.S.M. „Vor allem wenn man länger keinen Sport gemacht hat, ist eine sportmedizinische Untersuchung auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man auf der sicheren Seite sein will.“ Diese ist auch die Basis für den Trainingsplan, den man sich von den Sportwissenschaftern im Zentrum SPORT-med-GRAZ erstellen lassen kann. Der große Vorteil dabei ist, dass dieser Plan dann exklusiv auf Sie zugeschnitten ist – im Unterschied zu kostenlosen Online-Trainingsplänen.

Schritt 3: Mit Sport beginnen – und mit Routinen

Der Trainingsplan ist erstellt, nun geht es an die Umsetzung. Dabei hilft es, wenn man die Trainingszeiten fix im Kalender eingetragen hat und sie möglichst gut in den Alltag integriert. Das kann sein, dass man in der Mittagspause eine Walking-Runde einlegt oder das man das Personal-Coaching-Angebot von SPORT-med-GRAZ in Anspruch nimmt. Das gewährleistet auch, dass die Bewegungen korrekt ausgeführt werden. Sportwissenschafter Jochen Sabukoschek, BSc: „Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass sie Übungen falsch ausführen. Oft haben scheinbar kleine Unterschiede schon eine große Auswirkung.“

Schritt 4: Regelmäßige Anpassung

Auch wenn sehr viele Menschen Spaß am Lauftraining haben, muss das nicht das richtige Training für Sie sein. Oft bemerkt man nach ein paar Wochen, dass man noch immer nicht so richtig „reingekommen“ ist. Oder dass man sich am Morgen einfach nicht motivieren kann. Dann ist es höchste Zeit, den Trainingsplan anzupassen. Auch bei den Leistungsparametern ist es wichtig, diese laufend zu überwachen und darauf einzugehen. Sportwissenschafter Matthias Schützenhöfer, MSc weiß: „Ein Trainingsplan ist kein starres Konzept sondern wird laufend angepasst – learning by doing.“

Schritt 5: Veränderungen bewusst wahrnehmen

Wer mit Sport anfangen will, darf eines auf keinen Fall vergessen: In Siebenmeilen-Stiefeln stolpert man leicht. Auch hier ist man mit einem professionellen Trainingsplan im Vorteil, weil dieser genau zu Ihnen passt und Überlastungen verhindert werden. Wenn es einem mal zu langsam vorangeht mit den Erfolgen gilt es, das Bewusstsein zu schärfen. Merke ich vielleicht schon, dass ich ein kleines bisschen weniger außer Atem komme, wenn ich die Stiegen hochgehe? Fühlt es sich gut an, wenn ich mein Training absolviert habe? Oft sucht man zu stark nach großen Veränderungen und übersieht dabei, dass sich im Kleinen schon sehr viel getan hat.

Lassen Sie sich professionell bei Ihrem Training begleiten – vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit dem Team von SPORT-med-GRAZ!